Lichtbilder

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Nicht Millionen, sondern Milliarden von Fotografien finden sich in Fotoalben geordnet, in Schuhkartons vergessen, in den Schubfächern der Kommoden, auf den Festplatten unzähliger Computern. Eine Zeitung, die nicht täglich die wichtigsten Ereignisse durch die Reproduktion von Fotografien hervorhebt, ist heute undenkbar.

Die Fotografie ist somit eine Alltagserscheinung geworden.
Aber gerade ihre Allgegenwart hat sie gewissermaßen unsichtbar gemacht. Den Milliarden vorhandener fotografierter Bilder werden ständig neue hinzugefügt: Werbebilder, Pressebilder, Amateur- und Laienbilder, Profi- und Künstlerbilder, Bilder der verschiedensten Bereiche.

Unsere äußere Realität wird fortwährend picturisiert und fotografisch erfassen, bedeutet immer mehr: nur noch an einem mehr oder weniger bewußten allgemeinen Additionsprozeß von Bildern teilnehmen. So, wie die äußere Realität sich vieltausendfach in statischen oder bewegten Bildern spiegelt, und nach diesen Spiegelbildern sich richtet und bewertet wird, beeinflußt die Fotografie, das fotografische Abbild, auch unser Inneres, unsere Imaginationsfähigkeiten, unser Erinnern, Träumen und Wünschen.

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